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Zinsen steigen- Experten warnen!

Diese o. ä. Schlagzeilen sind in den letzten Wochen wieder vermehrt aufgetreten. Und unterm Strich stimmt es ja auch, die Zinsen für Immobilienkredite steigen. Wie so oft, handelt es sich hierbei aber mehr um Populismus als realistische Abbildung dessen was derzeit im Zinsgefüge geschieht.

Eigentlich müsste die Schlagzeile lauten: „Zinsen steigen, kaum“.

Gehen wir einmal von Immobilienkrediten für Investmentimmobilien und Renditeimmobilien mit zehnjähriger Zinsbindungsfrist aus: diese betrugen im Oktober 2016: 0,69 %!
Heute stehen sie bei 1,29 %. Das ist fast eine Verdoppelung - und trotzdem so gut wie nichts!
Wenn Sie sich für 30 Jahre binden zahlen Sie derzeit etwa 2,12 %. Diese Werte sind natürlich immer auf einer Referenzbasis dargestellt. D. h. sie sind mathematischer Natur und können von den tatsächlichen Zinsen die sie heute bei einer Bank zahlen etwas abweichen. Aber darum geht es eigentlich gar nicht, mir geht es darum an die Sache mit einer gewissen Logik heranzugehen. Dazu sollten wir noch den Wert ergänzen den sie bei einer nur fünfjährigen Zinsbindungsfrist zahlen: 0,84 %.

Was können wir daraus erkennen?
Nun wir können erkennen dass die Banken, auch bei Investmentimmobilien und Renditeimmobilien, von einem weiterhin moderaten leichten Anstieg der Zinsen ausgehen. Die Banken würden sich bei einer 30-jährigen Zinsbindung, mit Ihnen auf einen effektiven Zins um die 2,5 % einigen. Würden die Banken hier davon ausgehen, dass eine Hochzinsphase bevorstehen würde, würden sie mit einem deutlich höherem Aufschlag rechnen.

Wenn Sie sich die Mühe machen, mit den Zinsexperten tiefer in dieses Thema einzusteigen, werden sie erkennen und bestätigt bekommen dass diese von einem leichten moderaten Anstieg in den nächsten Monaten und Jahren ausgehen. Vorausgesetzt ist natürlich, dass Herr Trump und Herr Putin ihre derzeitigen Meinungsverschiedenheiten mit Intelligenz lösen. Unser Wirtschaftssystem, weltweit, die Börsen und das bestehende Geldsystem sind nämlich extrem sensibel und bei einer massiven Störung kann (muss aber nicht) das gesamte Gefüge zusammenbrechen.

Zurück zur Zinsentwicklung: die Zinsentwicklung reagiert natürlich sensibel, auch ohne Kriegshandlungen. Allerdings sind die Ursachen dafür in den meisten Fällen von den Zentralbanken gesteuert und gewollt. D. h. nicht dass sie auch sinnvoll sind, sondern lediglich dass man durch Veränderung der Umgebung gesamte Wirtschaft steuern möchte. Zur Umgebung der Wirtschaft gehören eben auch die Zinsen im Geldsystem.

Was bedeutet dies nun, wenn sie beabsichtigen eine selbst genutzte Immobilie oder eine Renditeimmobilie bzw. eine Investmentimmobilie zu erwerben und dazu die Finanzierung einer Bank wünschen oder brauchen?

„Sie brauchen eine Rechenmaschine!“

Überraschenderweise ist es jedoch vollkommen unerheblich, wie hoch die Zinsen sind. Sie müssen immer und jederzeit wenn Sie eine Immobilie kaufen wollen genaue Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit vornehmen.

Denn die Zinsen sind nur ein Aspekt in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit einer Investmentimmobilie oder Renditeimmobilie und der Finanzierbarkeit einer selbstgenutzten Immobilie.

Viele Faktoren, wie Kaufpreise und die zukünftige wirtschaftliche Wertentwicklung und Verwertung, spielen eine eklatante Rolle beim Kauf eine Immobilie. Wenn Sie nun aber wegen der niedrigen Zinsen darüber nachdenken Geld in eine Investmentimmobilie oder Renditeimmobilie zu investieren, sprechen Sie mit uns, wir haben nicht nur Rechenmaschinen mit den wir umgehen können sondern wir haben Erfahrung. Und Erfahrung ist noch wichtiger als rechnen können.

Schließen möchte ich heute mit einem Zitat von Albert Einstein:

„Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.“

Foto: CC BY-SA 3.0 de Paul Hildebrandt AG Quelle: Wikipedia


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