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mach mich nicht nass

Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass

So oder so ähnlich, ist wohl die Denkweise einiger Eigentümer im Bereich der Renditeimmobilien und Investmentimmobilien zu deuten. Anders kann ich mir Aussagen und Preisvorstellungen einiger Bauträger im Bereich von globalen Neubauprojekten nicht erklären. Nicht nur das einfachste Ausstattung in einer schlechten oder mittelmäßigen Lage durchaus mit einem Faktor von 28-30 (was einer Bruttorendite von 3,3-3,5 % entspricht) bedacht wird, nein der Verkauf soll auch möglichst schnell, mit einer hohen Anzahlung und als Forward Deal (Ratenzahlung) erfolgen.

Bisher bzw. in den letzten sechs Monaten war dies bei Investmentimmobilien und Renditeimmobilien durchaus möglich, da eine Anzahl von institutionellen Käufern durchaus bereit war diesen Konditionen zu akzeptieren. Der Anlagedruck war zu hoch und das Angebot definitiv zu gering.

Georg Christoph Lichtenberg hat einmal gesagt:

„Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

Und genau das passiert derzeit auf dem Immobilienmarkt für Renditeimmobilien. Genauso denken und handeln nun die meisten institutionellen Kunden beim Kauf von Investmentimmobilien. Dieser Effekt, nun nicht mehr bereit zu sein den Höchstpreis zu zahlen, liegt auch an der Gesamtschau der Renditeerwartungen, über das gesamte Jahr 2017 gesehen oder Fondsweise betrachtet. Oder ganz deutlich ausgedrückt: Die können einfach diese Preise nicht mehr zahlen ohne ihre Anleger nachhaltig zu verärgern.

Ein großer Anteil der Angebote auf dem Immobilienmarkt für Renditeimmobilien ist derzeit zu teuer

Ausnahmen sind jedoch die Regionen mit erwartetem hohen Zuwachs und somit mit erwarteten hohen Wertsteigerungen. Bei allen anderen Regionen liegt die Bruttorenditeerwartung zwischen 4% und 4,5 %. Je nach Lage und Region kann das bei Renditeimmobilien immer variieren. Eine ratierliche Zahlung führt immer zu einem besseren Preis und ein Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt der Kenntnis des Angebotes bis zur Kaufpreiszahlung von 8-12 Wochen ist gewöhnlich.

Aber die Gier des Menschen ist grenzenlos, daher ist - meiner Meinung nach - ein großer Anteil der Angebote im Investmentimmobilien Bereich derzeit einfach zu teuer und schwer bis gar nicht verkaufbar.

Dies, liebe Verkäufer führt dazu, dass Sie irgendwann die Preise reduzieren müssen, um die Immobilien zu verkaufen. Doch dann sind diese bereits über den Markt getragen und werden schnell zu Ladenhütern. Deshalb rate ich Ihnen nachdrücklich, sich an Fachleute zu wenden, welche den Markt sehr gut kennen um solche Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Wir stehen bereit!

Foto: fotolia.de #170074952 | Urheber: javarman


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