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faule Eier bei Maklerkollegen

Von Hühnern, Eiern und Investmentimmobilien

Bald ist Ostern, da geht es viel um Hasen, Eier und somit auch ihren Produzenten, den Hühnern.

Sie fragen sich nun berechtigt: was hat das mit Rendite Immobilien und Zinshäusern zu tun?
Gibt es nun bunte Mehrfamilienhäuser oder gar Investments für Hühner?
Nein natürlich nicht!

Die Sache mit dem Huhn und dem Ei kennen Sie sicher, vor allem die Frage: „Was war zuerst da?“.
Nun, wie Sie wissen, arbeiten wir grundsätzlich sehr häufig bei Investment Immobilien mit zwei Maklerseiten: Es gibt einen Makler, der Zugang zum Eigentümer hat und über alle notwendigen Objektunterlagen verfügt. Die andere Seite verfügt über den passenden Kunden, kann dessen Ankaufs Kriterien erfüllen und so arbeiten beide Seiten zusammen um Käufer und Verkäufer gerecht zu werden.

Die Zusammenarbeit mit Maklerkollegen, zumindest bei Rendite Immobilien oder Investmentimmobilien, gestaltet sich jedoch in vielen Fällen schwierig.

Nun gibt es Verkäufer Makler die ihr Zinshaus bzw. ein Mehrfamilienhaus anbieten ohne dass sie den Eigentümer kennen, geschweige denn dessen Zustimmung oder gar einen Auftrag besitzen. Dies ist nicht nur grundsätzlich schwierig, sondern wir bewegen uns auch haarscharf im Bereich eines Eingehungsbetruges.

Andere Verkäufer Makler wiederum haben lediglich den Kontakt zu einem weiteren Makler, der wiederum behauptet das Objekt und Eigentümer lieferbar sind. Hieraus entsteht tatsächlich manchmal Ketten von bis zu 5, 6, 7 Maklern. Ob am Ende dieser Kette tatsächlich eine lieferbare Renditeimmobilie und einen Eigentümer steht der genau dieses Objekt zudem von der Maklerkette angebotenen Preis verkaufen möchte, ist häufig sehr schwierig zu erkennen.

Wir sind verpflichtet sicherzustellen, dass der Kunde die angebotene Investmentimmobilien auch tatsächlich kaufen kann

Da wir persönlich jedoch nur mit Direktkontakten zu Entscheidern der KVG´s und Fonds arbeiten, ohne weitere Zwischenkontakte, sind wir nicht nur angewiesen, sondern auch verpflichtet sicherzustellen, dass der Kunde das angebotene Investment oder die angebotene Immobilie auch tatsächlich kaufen kann und als Verhandlungspartner den wirklichen Eigentümer hat. Vor diesem Hintergrund verlangen wir von unseren Partnern auf der Verkäuferseite regelmäßig entsprechende Liefernachweise. Trotz umfangreicher Partner und Quellenschutzvereinbarung befürchten jedoch manche Verkäufer Makler des wir versuchen deren Kunden direkt anzusprechen. Oder es handelt sich tatsächlich um eine der besagten Maklerketten und ein entsprechender Nachweis kann erst nach sieben oder acht Tagen erbracht werden, wenn jeder Makler seinen Kontakt per E-Mail angeschrieben hat und diese die dann auch irgendwann mal weitergeleitet bzw. beantwortet.

Was machen wir also?
Wir fragen nach dem Huhn. Als Gegenantwort kommt aus diesen Strukturen meistens die Frage nach dem Ei, sprich dem Namen des Kaufinteressenten. Und so stehen wir häufig vor der Frage was war zuerst da, Huhn oder Ei, wer wird zuerst benannt Käufer oder Verkäufer? Für uns persönlich beantwortet sich die Huhn-Ei-Frage meist sehr schnell. Entweder wir hören vom Verkäufer Makler nie wieder etwas zu dieser Rendite Immobilie oder es wird nach dem Ei verlangt. In jedem Fall ist aber etwas faul, wenn der Verkäufer Makler den Verkäufer nicht benennen will, nur eines nicht, unser Käufer – Ei.

In diesem Sinne wünsche ich eine angenehme Vorosterzeit.

 

Foto: © fotolia.de #142011868 | Urheber: Thaut Images


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