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EZB Anleihen

Verkaufen, verkaufen, verkaufen, jetzt verkaufen!

Normalerweise bin ich ja nicht so direkt mit meinen Aussagen. Aber die derzeitige Situation sollte genutzt werden. Die Ankündigung der EZB die Anleihen um 50 % zurück zu fahren wird weitreichende Folgen haben. Lesen Sie hier was das Handelsblatt dazu schreibt:

„Frankfurt Mario Draghi hat am vergangenen Donnerstag einen vor allem von Sparern lange ersehnten Schritt getan. Auf ihrer Ratssitzung beschlossen der Chef der Europäischen Zentralbank und seine Kollegen die Anleihekäufe der Notenbank ab Anfang 2018 auf 30 Milliarden Euro pro Monat für zunächst neun Monate zu halbieren. Damit ist ein Ende der extrem expansiven Geldpolitik absehbar, der Ausstieg dürfte jedoch sehr langsam erfolgen.“

Was hat das aber nun zu bedeuten?
Und was hat das mit dem Verkauf von Immobilien zu tun?

Nun zum einen sollte man wissen dass die „Anleihekäufe“ im Prinzip wie Gelddrucken ist. Die EZB versorgt damit den Euro Raum mit frischem Geld. Bisher ist das in der Historie unbeschreiblich massiver Menge geschehen. Jetzt kommt also, einfach ausgedrückt, nur noch die Hälfte des Geldes der letzten Jahre auf den „Markt“. Dies hat kurzfristige und langfristige Folgen. Langfristig ist mit einem Zinsanstieg (wenn man das überhaupt so nennen kann) also in den ersten Schritten eine Verringerung der Negativzinsen zu rechnen. Sicher langsam, aber stetig. Direkter wird dies nun bei den Bond Zinsen geschehen. Ein Bond ist zum Beispiel eine Staatsanleihe oder auch ein Wertpapier, festverzinslich. Wenn neue Anleihen höhere Zinsen bieten, werden Anleger sie den alten Anleihen mit niedrigerer Verzinsung und gleicher (Rest-)Laufzeit vorziehen. Wer seine alten Anleihen verkaufen will, wird also einen niedrigeren Kurs akzeptieren müssen, damit der Käufer die aktuelle Rendite erzielen kann.

Steigende Zinsen, bedeuten für den Immobilienmarkt, bei Renditeimmobilien und Investmentimmobilien (nicht selbstgenutzten Immobilien) eine erhöhte Renditeerwartungen.

Der Anleger erwartet natürlich dass er auch in Zukunft einen Vorteil durch die Anlage in eine Investmentimmobilie hat gegenüber den Bankzinsen oder zum Beispiel einem Bond. Deshalb kauft er ja eine Renditeimmobilie.

Kein Kunde kauft jemals ein Erzeugnis. Er kauft immer das, was das Erzeugnis für ihn leistet.

Peter F. Drucker

Und so ist es letztendlich auch bei Renditeimmobilien und Investmentimmobilien. Wenn also die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Zinsen steigen, wird in gleichem Maße die Renditeerwartungen von Anlegern steigen müssen.

Daraus ist zu schlussfolgern, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist eine Investmentimmobilie oder Renditeimmobilie zu verkaufen. Sie werden einen besseren Preis erhalten als in einem oder zwei Jahren. Den genauen Zeitpunkt wann dieser Markt kippen wird ist natürlich vollkommen spekulativ. Dass der Zeitpunkt kommen wird ist sicher. Es kann auch durchaus sein dass die Erwartung eine Zinssteigerung schon zu verhaltener Ankaufsverhalten der institutionellen Fonds führen wird. Vor allem im ersten Quartal 2018, wird sich hier die Wahrheit zeigen. Ich kann Ihnen nur raten, wenn Sie eine Renditeimmobilie verkaufen möchten, jetzt damit zu beginnen. Erfahrungsgemäß vergeht sowieso einiges an Zeit bis eine Renditeimmobilie entsprechend am Markt platziert ist. Wenn Sie jetzt noch einen Hauch unter den derzeit üblichen Preisen liegen, werden sie schnell erfolgreich sein.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, sprechen Sie uns gerne an!

Foto: fotolia.de #105327230 | Urheber: helmutvogler


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